Modellorte

Dorothy
Im Rahmen der Kultur.Partnerschaft 2026 entsteht mit dem Projekt Dorothy ein "Dritter Ort" in Itzehoe. Insbesondere queere Menschen sollen sich hier willkommen fühlen.
Vier Fragen an... Dorothy!
Warum habt ihr Euch bei STEIHNBURG - 10 Kultur.Gemeinschaften beworben?
Wir sind Vio und Wilma und wir wohnen erst seit Dezember 2025 in Itzehoe. Eines Tages laufen wir durch die Innenstadt und uns sticht das Kultur.Büro ins Auge. Fix gegoogelt und gerade noch kurz vor dem Ende der Frist für die Interessensbekundungen entdeckt. Wir haben uns beworben, um auf bestehende Netzwerke zuzugreifen. Da wir neu in der Gegend sind, bringen wir viel frischen Wind mit, hatten aber wenig Kontakt zu den Netzwerken vor Ort. Jetzt arbeiten wir schon seit zwei Monaten mit STEIHNBURG zusammen, sind mittlerweile gut vernetzt und hatten bereits die ersten erfolgreichen Aktionen.
Welche Wirkung soll euer Projekt entfalten?
Unser Projekt soll Menschen aus der Umgebung dazu animieren, die eigenen Ideen in die Realität umzusetzen. Wir wollen in den nächsten Jahren ein Netzwerk aus kreativen Köpfen schaffen, die zusammen ein buntes Programm entwickeln. Wir haben den Raum und ihr die Ideen. Egal ob wöchentliche Treffen, Basteltage oder DJ-Workshops. Wir möchten in Itzehoe einen Ort schaffen, der kulturelle Teilhabe fördert und gegen die Isolation einzelner wirkt.
Was macht die Kultur.Partnerschaft für Euch aus?
Marten aus dem Kultur.Büro steht uns seit Mai zur Seite und unterstützt uns bei Fragen jeglicher Art. Außerdem hilft uns der Kulturfundus sehr dabei, uns auszuprobieren und Equipment zu nutzen, das wir uns normalerweise nicht leisten könnten. Dank der Kultur.Partnerschaft kommen wir auch unserem Traum einer toleranteren, diskriminierungsärmeren Gesellschaft einen Schritt näher. 2026 können wir bereits drei kostenlose Bildungsworkshops anbieten.
Welche Menschen machen mit? Wer ist dabei?
Wir sind aktuell eine Gruppe von ca. 20 Mitwirkenden. Manche mehr am Rande, manche schon voll drin. Bei unseren Veranstaltungen kommen von Kindern bis Senior*innen die verschiedensten Gruppen zusammen. Wir möchten das Miteinander fördern und das auch generationsübergreifend.
Zusätzlich ist uns Diskriminierungssensibilität sehr wichtig. Unsere Gruppe besteht unter anderem aus mehrfach marginalisierten Menschen, wie z.B. queeren Menschen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationserfahrungen. Damit wir für alle einen möglichst sicheren Raum schaffen können, bieten wir kostenlose Bildungsworkshops an.